Sardinien
"Das Leben auf Sardinien ist vielleicht eines der besten, das sich ein Mensch vorstellen kann: 24'000 qm Wald, Land und Küsten, eingetaucht in ein wunderschönes Meer, sollten etwa dem entsprechen, was ich Gott vorschlagen würde für unser Paradies." (Fabrizio De Andrè
Der größte Fussabdruck des Mittelmeers Die Griechen nannten sie
Hyknusa oder
Ichnussa (Ιχνουσσα), abstammend vom griechischen ichnos (menschlicher Fussabdruck), aufgrund seiner Ähnlichkeit mit einem riesigen Fussabdruck. Der Name Sardinien hingegen, kommt vom lateinischen
Sardinia, wie die Römer die Insel zu nennen pflegten. Tatsächlich ist die Ortsbezeichnung Sardinien schon unter den
Phöniziern geläufig gewesen, wie man aus dem
Stele di Nora, dem ältesten schriftlichen Zeugnis der westlichen Welt, ausgegraben in Sardinien, genauer in
Nora, entnehmen kann: Darin liest man
b-šrdn=In Sardinien.
Verschiedenste Gesichter derselben Insel, verschiedenste Aspekte eines einzigen Landes Mit seinen insgesamt
1840km Länge, ist Sardinien die Region mit dem
höchsten Anteil Küste von ganz Italien. Das Meer ist ungetrübt und praktisch verschont vor jeglicher Art Verschmutzung. Viele
Strände Sardiniens sind heute auf nationaler und internationaler Ebene bekannte und bevorzugte Ferienorte, so z.B.
Villasimius, die
Costa Smeralda oder die Küste von
Alghero. Zahlreiche andere, nicht minder schöne Strände, haben ihre wilde Natürlichkeit dadurch beibehalten können, dass sie sich teils oder vollkommen dem Massentourismus entziehen konnten. Dies ist der Fall beim Strand von
Berchida, bei einigen Stränden von
Ogliastra oder der
Provinz Oristano. Von Ihrem Hotel aus, können Sie problemlos die nahen Buchten besichtigen gehen oder sich ins Landesinnere begeben, auf der Suche nach dem antiken Ursprung Sardiniens.
Sie werden begeistert sein von den kleinen
Buchten, die
unberührte Ecken und kristallklares Wasser verbergen. Sie werden sich wundern, über die Kunstwerke, welche die Natur im Laufe der Jahrhunderte in den
Grotten, die bis hinein ins Herzen der Insel führen, zustande gebracht hat.
Die Tatsache, dass Sardinien ein so antikes Land ist, hat zur Folge, dass es aufgrund der Erosion durch Wind und Regen auf der Insel keine hohen Berge mehr gibt. Es bestehen aber viele
gebirgige Zonen, charakterisiert durch
Hochebenen und
Hügelgruppierungen.
Unzählig sind die geschichtlichen und archäologischen Zeugnisse dieser Region. Die berühmtesten unter ihnen sind zweifelsohne die
Nuraghi: Gut
7000 sind es, verteilt auf der ganzen Insel,
einer pro 3qkm, und es sind die imposantesten megalithischen Monumente Europas.
CharmingSardinia.com hat gewollt zu versuchen, unterschiedliche Aspekte Sardiniens zu sammeln, um zu verstehen, welche die geschätzten und die charakteristischsten der Insel sind. So haben wir 30 davon identifiziert und sie zur Volksbefragung gestellt: das Ergebnis ist dieses sympathische Diagramm, das aus den meist von Sarden und den Sardinien Liebhabern gewählten 15 Symbolen besteht.

Besonderheiten: Natur, Kultur, Tradition Viele schätzen Sardinien als die
"am wenigsten italienische" Region Italiens ein: Die geografische Isolierung hat tatsächlich die Entwicklung von einmaligen
lokalen Tier- und Pflanzensorten ermöglicht (wie das "
muflone", eine Art wildes Schaf, oder der
weißhaarige Esel der
Asinara) und hat sprachliche Sonderheiten und antike Traditionen, über Jahrhunderte erhalten lassen. Für Ihre Ferien bietet Ihnen
Sardinien vieles mehr als nur Meer: Ihr Aufenthalt in einem unserer Hotels wird es Ihnen ermöglichen, das unbekannte Gesicht dieser antiken, faszinierenden Insel zu entdecken.
Die kulinarische Tradition Sardiniens ist eng verbunden mit der Vielfalt seiner Natur: Tief verbunden mit der Vergangenheit und basiert auf unverfälschte Zutaten und handgemachte Produkte, gehen die Geschmacksrichtungen von am Spiess gebratenem Fleisch, typisch für das Landesinnere (zubereitet nach lokalen Rezepten), über delikate Fischgerichte mit frischem Fisch der Küste, bis hin zu unzähligen Süssgebäcken auf Basis von Mandelteig, Honig und Sapa (Saft aus gekochten Trauben) und den aromatisch kräftigen Lokalweinen. Schließlich, eine gute Tasse Kaffee...

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Photo Credits: Tiscali.
